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Mit dem Uni-Golfteam Schritt für Schritt über den Golfplatz:
Der Abschlag
Davon gibt es auf jedem handelsüblichen Golfplatz normalerweise 18 Stück – pro Bahn einen. Hier geht’s los, hier darf man einen raushauen. Ziel ist es, vom Abschlag bis zum Ende der Bahn (ein verdammt kleines Loch auf dem sogenannten „Grün”) möglichst wenig Schläge zu benötigen. Oder möglichst viel Spaß zu haben. Beides kann auch im Zusammenhang stehen, muss aber nicht unbedingt. Und meistens versiebt man wegen der Aufregung den allerersten Abschlag auf Bahn 1.
Das Fairway
So nennt man die kurzgemähte Fläche zwischen Abschlag und Grün. Je nach Bahn ist das Fairway lang, kurz, schmal, breit, gerade, geknickt, flach oder hügelig, von Bunkern gesäumt und von Wasser begleitet. So oder so sollte man möglichst oft das Fairway treffen, denn abseits davon lauert die grüne Hölle. Und wenn nicht gerade Herbstlaub herumliegt, findet man seinen Ball hier auch in der Regel wieder. Schritt 1 zu einem hervorragenden Eintrag auf der Scorekarte!
Das Rough
Das nicht oder kaum gemähte Pendant zum Fairway auf dem langen Weg zu Loch, sozusagen der dauerpräsente Wegbegleiter. Besonders bei Turnieren ist der Zustand des Roughs spielentscheidend. Hier drin zu liegen kann ganz schön gemein sein. Faustregel: Je fetter das Gras, je dichter der Bewuchs, je länger das Gestrüpp, je gemeiner der Greenkeeper, desto weniger findet man seinen Ball wieder. Und wenn doch: Glück im Unglück! Der Ball muss trotzdem da raus…
Das Wasser
Wasser wird auf einem Golfplatz gerne dazu genutzt, um ihn schöner zu machen. Und um das Leben eines Golfers um einige hundert Bälle zu erleichtern. Ein Golfplatzarchitekt weiß ganz genau, wo Du hinspielst, und exakt dahin wird das Wasserhindernis platziert. Das ganze hat aber trotzdem einen entscheidenen Vorteil: Es gibt professionelle Taucher, die sich auf das Sammeln von Golfbällen aus Wasserhindernissen spezialisiert haben – und so kann man „Lakeballs” recht günstig käuflich erwerben. Diese Bälle sind gebraucht, aber oftmals noch gut in Schuss. Für den Anfänger reicht’s auf jeden Fall.
Der Bunker
Das kleine Strandlokal des Golfplatzes, allerdings ohne hübsche Bedienung und Schanklizenz. Neben Gras und Wasser ein weiteres entscheidendes Element. Von vielen gefürchtet, von wenigen beherrscht. Je nach Anlage hat ein Golfplatz davon sauviel oder nur ein paar, entweder riesengroß und flach oder eher klein und tief. Bunker gibt es am Rande des Fairways oder mittendrin und sehr gerne auch mal rund ums Grün. Und wie Ihr sehen könnt: Ganz selten hat ein Bunker auch mal eine Insel (nein, nicht mit zwei Bergen).
Das Grün
Hier endet die Bahn. Herzlichen Glückwunsch, Du hast es fast geschafft! Jetzt muss der Ball nur noch ins Loch. Sieht leicht aus, ist es aber meistens nicht. Wie das Fairway auch ist das Grün gerne mal lang, kurz, schmal, breit, gerade, geknickt, flach oder hügelig. Auf jeden Fall wird hier der „Putter” geschwungen – am ehesten vergleichbar mit dem Minigolfschläger. Können auch mal vier oder fünf Versuche sein. Schlecht für’s Ego, schlecht für die Scorekarte. Also: üben, üben, üben!
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